Suche

2019.09.21 Foto per notiziario in latino

Audio-Nachrichten auf Latein 17.01.2026

Die deutsche Übersetzung siehe unten!

“HEBDÓMADA PAPAE”

NOTÍTIAE VATICÁNAE LATÍNE RÉDDITAE

Die décimo séptimo mensis Ianuárii anno bismillésimo vicésimo sexto

TÍTULI

Baptísmi sacraméntum, reconciliatiónis lucísque signum, demónstrat Leo quartus décimus, dum Angélica Salutátio dícitur, die domínica undécima mensis Ianuárii.

Peculiáris annus iubiláris destinátur ad octingentésimum anniversárium annum celebrándum ex quo sanctus Francíscus in caelum remigrávit.

Abúsuum calamitátem deplórat Póntifex.

Salútem plúrimam ómnibus vobis núntios Latínos auscultántibus dicit Sílvia Guidi.

NOTÍTIA 1

Die praetérita domínica, Angélicae Salutatiónis recitándae témpore, cum Tempus Ordinárium incoharétur, ad Baptísmum meditándum est hortátus Leo quartus décimus et ad Dei amóris consílium item respiciéndum de cunctis homínibus. Refert Eugenius Murrali.

Trínitas omnis in história adest. Quod áccidit cum in Iordáne flúmine Iesus sivit ut baptizarétur: Spíritus Sanctus in Dei Fílium descéndit atque per Eum, salutáre donum ad hómines pérvenit. Quod nempe die undécimo mensis Ianuárii praetérito memorávit Póntifex ex Angélicae Salutatiónis catechési, post Baptísmum in Sixtíno sacéllo, vigínti infántibus, fíliis Vaticanórum ministrórum, tráditum. Haudquáquam mundum procul réspicit Deus, nostra vita, nostris malis nostrísque exspectatiónibus intáctis. Christus Redémptor id in se récipit quod est nostrum, peccátum item. Primum ex Sacraméntis signum est sacrum, quod in perpétuum nos comitátur. Ténebris offúsis, Baptísmus est lux, effátur Póntifex, in vitae contentiónibus est reconciliátio, in mortis hora caeli est iánua.

NOTÍTIA 2

Per sollémnem ritum die décimo mensis Ianuárii actum in basílica Sanctae Maríae Angelórum in Portiúncula Assisiénsi, commemoratiónis annus incohátus est tránsitus sancti Francísci. Ex quo peculiárem annum iubilárem indíxit Leo quartus décimus Papa. Refert Márius Galgano.

«Nostram sorórem mortem» die tértio mensis Octóbris anno millésimo ducentésimo vicésimo sexto in Portiúncula clamábat sanctus Francíscus, cum ei óbviam procéderet tandem pacátus. Octo sǽcula transiérunt ex quo Assisiénsis Paupérculus óbiit, qui salutáre Christi verbum in suórum témporum hóminum córdibus inscúlpsit, sicut Leo quartus décimus asseverávit per lítteras quasdam franciscáli famíliae transmíssas. Hoc témpore bellis funestáto, quae infiníta vidéntur, interióribus quidem socialibúsque discídiis signáto, quae diffidéntiam ac metum gignunt, loqui ipse pergit. Non quod quaedam artificióse solvénda prǽbeat, sed quod eius vita verum pacis fontem demónstret. Quod Franciscális rátio de pace sentit non communitáte inter hómines coartátur, sed totum creátum compléctitur, et id percéptum ex peculiári necessitáte hodiérnis tempóribus pérsonat.

NOTÍTIAE BREVÍSSIMAE

Pontíficis totus sermo est evulgátus, cum Consistórium ad finem perducerétur. De abúsuum calamitáte ipse est locútus, addens quod “víctimae saepenúmero obserátum óstium invenérunt, quas comitári debent próximi veríque pastóres”.

In Generáli Audiéntia die Mercúrii, cum de catechésium série agerétur, Concílio Oecuménico Vaticáno secúndo dicáta, dissérere Póntifex coepit de Constitutióne dogmática Dei Verbum de Divína Revelatióne.

Taurinénsis archidioecésis Pontífici osténdit “Avvolti”, ut Ítali aiunt, scílicet experiéntiam digitálem interactívam, quae éfficit ut síngulae Síndonis partículae in próprio telephoníolo perspiciántur.

Haec háctenus, nova consequénti hebdómada narrabúntur. Valéte!

###

17. Januar 2026

 

DIE ÜBERSCHRIFTEN

 

Leo XIV. und das Sakrament der Taufe, Zeichen der Versöhnung und des Lichts, an das während des Angelusgebets am Sonntag, dem 11. Januar, erinnert wurde

Ein besonderes Jubiläumsjahr zur Feier des 800. Jahrestags des Heimgangs von Franz von Assisi

Der Appell des Papstes zur Plage des Missbrauchs

 

Ein herzliches Willkommen an alle von Silvia Guidi und willkommen zurück zur Nachrichtensendung in lateinischer Sprache.

 

DIE BEITRÄGE

 

Während des Angelusgebets am vergangenen Sonntag, zu Beginn der gewöhnlichen Zeit, lud Papst Leo XIV. dazu ein, über die Taufe und über den Plan der Liebe Gottes für die gesamte Menschheit nachzudenken. Der Beitrag von Eugenio Murrali.

Die ganze Dreifaltigkeit ist in der Geschichte gegenwärtig. Das geschah, als Jesus sich im Jordan taufen ließ: Der Heilige Geist kam auf den Sohn Gottes herab, und durch ihn kam das Geschenk der Erlösung zu den Menschen. Daran erinnerte der Papst am 11. Januar in seiner Katechese beim Angelusgebet, das er nach der Taufe von zwanzig Kindern von Mitarbeitern des Vatikans in der Sixtinischen Kapelle sprach. Gott betrachtet die Welt nicht aus der Ferne, ohne unser Leben, unsere Leiden und unsere Erwartungen zu berühren. Christus, der Erlöser, nimmt auf sich, was uns gehört, einschließlich der Sünde. Das erste der Sakramente ist ein heiliges Zeichen, das uns für immer begleitet. In dunklen Stunden ist die Taufe Licht, sagte der Papst, in den Konflikten des Lebens ist sie Versöhnung, in der Stunde des Todes ist sie das Tor zum Himmel.

 

Mit einer feierlichen Zeremonie am 10. Januar in der Basilika Santa Maria degli Angeli in Porziuncola in Assisi wurde das Gedenkjahr zum Todestag des Heiligen Franziskus eröffnet. Zu diesem Anlass hat Papst Leo XIV. ein besonderes Jubiläumsjahr ausgerufen. Mario Galgano berichtet darüber.

„Unsere Schwester Tod”, rief der heilige Franziskus am 3. Oktober 1226 in der Porziuncola aus, als er ihr wie ein endlich versöhnter Mensch entgegen ging. Acht Jahrhunderte sind seit dem Tod des Poverello von Assisi vergangen, der das Wort der Erlösung Christi in die Herzen der Menschen seiner Zeit eingraviert hat, schrieb Papst Leo XIV. in einem Brief an die Minister der franziskanischen Familie. In dieser Zeit, die von endlos erscheinenden Kriegen, inneren und sozialen Spaltungen geprägt ist, die Misstrauen und Angst schaffen, spricht er weiterhin zu uns. Nicht, weil er technische Lösungen anbietet, betont der Papst, sondern weil sein Leben auf die wahre Quelle des Friedens hinweist. Die franziskanische Vision des Friedens beschränkt sich nicht auf die Beziehungen zwischen den Menschen, sondern umfasst die gesamte Schöpfung, eine Erkenntnis, die in unserer Zeit besondere Dringlichkeit hat.

 

DIE KURZNACHRICHTEN

 

Der vollständige Text der Ansprache des Papstes zum Abschluss des letzten Konsistoriums wurde veröffentlicht. Der Papst machte auf die Plage des Missbrauchs aufmerksam und betonte, dass „die Opfer oft verschlossene Türen vorgefunden haben und dass man ihnen mit der Nähe authentischer Hirten beistehen muss“.

Bei der Generalaudienz am Mittwoch begann der Papst im Rahmen der Katechesenreihe zum Zweiten Vatikanischen Konzil mit einer Vertiefung der dogmatischen Konstitution Dei Verbum über die göttliche Offenbarung

Die Diözese Turin stellte dem Papst „Avvolti” vor, eine interaktive digitale Erfahrung, die es ermöglicht, die Details des Turiner Grabtuchs auf dem eigenen Mobiltelefon zu betrachten

Das war's für diese Ausgabe, bis nächste Woche.

(vatican news - mg)

17. Januar 2026