Papst Leo XIV. besucht Montecassino und betet für den Frieden
Mario Galgano - Vatikanstadt
Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand das Gebet am Grab des heiligen Benedikt. Der Papst nutzte diesen Moment, um ein dringendes Anliegen vorzubringen: Er vertraute dem Ordensgründer seine Bitte um Frieden für jene Regionen der Welt an, die gegenwärtig von bewaffneten Konflikten betroffen sind. Im Anschluss an das Gebet nahm das Kirchenoberhaupt an einem gemeinsamen Mittagessen mit den ansässigen Benediktinermönchen teil. Nach dem Treffen kehrte er in seine Residenz nach Castel Gandolfo zurück.
Die Erzabtei Montecassino gilt als ein zentraler Ort der christlichen und europäischen Geschichte. Das Kloster wurde im Jahr 529 vom heiligen Benedikt von Nursia auf einem Hügel nahe der Stadt Cassino gegründet und ist das Mutterkloster des Benediktinerordens. Hier verfasste Benedikt die berühmte Regula Benedicti, die über Jahrhunderte die abendländische Klosterlandschaft prägte. Im Laufe der Jahrhunderte erlebte das Kloster mehrfach Zerstörungen und Wiederaufbauten. Die folgenreichste Zerstörung ereignete sich im Frühjahr 1944 während des Zweiten Weltkriegs, als die Anlage durch alliierte Bombenangriffe fast vollständig in Trümmer gelegt wurde, da man dort deutsche Truppen vermutete. Nach dem Krieg wurde die Abtei originalgetreu wiederaufgebaut.
(vatican news)
Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..
