Papst telefoniert mit kanadischem Premier: Thema KI und Frieden
Leo XIV. und Carney, der der Liberalen Partei Kanadas angehört, tauschten sich aus über „die Bedeutung der Entwicklung künstlicher Intelligenz aus ethischer Perspektive und mit einem menschenzentrierten Ansatz“, hieß es in der Mitteilung. Daneben hätten der Papst und der kanadische Regierungschef auch Fragen von gemeinsamem Interesse auf regionaler und internationaler Ebene erörtert. Besonders sei es um Friedensbemühungen in Nahost und der Ukraine gegangen.
Mark Carney war, ehe er in die Politik wechselte, Finanzmanager und Bankenchef, unter anderem bei der Bank of England, später wirkte er als UN-Sondergesandter für Klimafinanzierung. In Europa ließ er zuletzt aufhorchen, als er im Januar beim Weltwirtschaftsforum in Davos erklärte, die bisherige „regelbasierte Weltordnung“ sei faktisch zerbrochen, Europa und andere „Mittelmächte“ müssten strategisch eigenständiger werden, enger kooperieren und gemeinsam genug wirtschaftliche und politische Stärke aufbauen, um gegenüber den Großmächten nicht bloß Objekt ihrer Interessen zu sein.
(vatican news – gs)
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