Papst Leo würdigt Freundschaft zu Kopten
Darin bekennt er sich zum Miteinander der Christen und betont, dass Freundschaft für Christen „kein vages Gefühl“ bedeute, sondern „im Herzen unseres Lebens und Glaubens“ stehe. Die Kirchen seien dazu aufgerufen, gemeinsam „die göttliche Liebe zur ganzen Menschheit zu bezeugen“.
Die Trennung zwischen Katholiken und Kopten führt der Papst in seinem Brief, der an diesem Freitag publiziert wurde, auf „Jahrhunderte des Missverstehens“ zurück. Er lobt den theologischen Dialog zwischen beiden Seiten, der seit 2003 im Rahmen eines übergreifenden Dialogs zwischen Vatikan und orthodoxen Kirchen des Orients fortgeführt wird. Die dabei erstellten gemeinsamen Dokumente zeugten von „wachsendem theologischem Verständnis“.
Von Papst zu Papst
Leo gibt ausdrücklich „die sichtbare Einheit der Kirche“ als Ziel der Ökumene aus. Die Bemühungen um diese Einheit seien in einer konfliktträchtigen Welt besonders dringlich. Er hoffe, Tawadros bald persönlich zu treffen, so Leo.
Tawadros II. ist seit 2012 geistliches Oberhaupt der altorientalischen, koptisch-orthodoxen Kirche; ihr gehören in Ägypten Millionen von Menschen an. Als Patriarch von Alexandria gilt Tawadros, wie Leo XIV., als Nachfolger des Apostels Petrus und führt daher ebenfalls den Papst-Titel.
(vatican news – sk)
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