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Papst Leo in Kamerun: Die Highlights Tag 4

Leo XIV. besuchte am 2. Tag in Kamerun den von Konflikten gezeichneten Nordwesten. Aber: Die Zeit zur Erneuerung, zum Aufbau sei „heute, und nicht morgen, jetzt, nicht in der Zukunft", appellierte er bei der großen Freiluftmesse am Flughafen von Bamenda. Zuvor sprach er bei einem Friedenstreffen mit der katholischen Gemeinschaft und anderen Religionen.

An seinem zweiten Tag in Kamerun, dem insgesamt vierten seiner Reise, hat Papst Leo sich in die Stadt Bamenda im Nordwesten des Landes begeben, eine Region, die durch Zusammenstöße zwischen Separatisten und Regierungstruppen gekennzeichnet ist. 

Beim Friedenstreffen mit der Gemeinschaft von Bamenda in der Kathedrale des heiligen Josef hatte er denn auch eine starke Botschaft von Frieden und Versöhnung im Gepäck. Im Abschluss an das Treffen stiegen weiße Tauben als Zeichen des Friedens in den Himmel - auch Papst Leo ließ eine von ihnen frei.

Nach einem privaten Mittagessen in der erzbischöflichen Residenz ging es dann zum Flughafen von Bamenda, wo eine große Freiluftmesse gefeiert wurde. Rund 20.000 Menschen nahmen teil. Dort zeigte Papst Leo Verständnis für die schwierige Situation vieler Menschen, rief aber auch energisch dazu auf, für eine Veränderung einzustehen:  Denn trotz allem sei „..dies der Augenblick, um etwas zu verändern, um die Geschichte dieses Landes neu zu gestalten. Heute und nicht morgen, jetzt und nicht in der Zukunft ist der rechte Zeitpunkt, um wiederaufzubauen, um das Mosaik der Einheit aus der Vielfalt und dem Reichtum des Landes und des Kontinents neu zusammenzufügen und eine Gesellschaft zu bilden, in der Friede und Versöhnung herrschen.”

Nach seinem Rückflug in die Hauptstadt Yaoundé traf er in der Nuntiatur noch mit zwölf Vertretern der muslimische Gemeinschaft zusammen. Katholiken und Muslime in Kamerun unterhalten gemeinsam eine Reihe sozialer Projekte für die arme Bevölkerung. 

(vatican news - cs)

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17. April 2026, 09:43