Papst Leo besucht Ausgrabungen von Hippo
Der Papst wurde am Eingang von einem Verantwortlichen der archäologischen Stätte empfangen. Der anschließende Rundgang durch die Ruinen entfiel wegen des Regens. Unter einem Zeltdach legte Leo ein großes Blumengebinde mit Rosen in den Vatikanfarben Weiß und Gelb nieder. Auch einen Olivenbaum pflanzte Leo dort zur Erinnerung an seinen Besuch.
Ein Jugendchor des örtlichen Musikinstituts hatte Lieder in lateinischer, berberischer und algerischer Sprache vorbereitet, zu Texten von Augustinus über Frieden und Geschwisterlichkeit; die Sängerinnen ganz in Weiß gekleidet, die meisten der jungen Frauen erkennbar Musliminnen. Der Papst hörte zu und applaudierte am Ende. Schließlich sammelte er sich zu einem kurzen Gebet.
Leo XIV. hatte sich bei seinem ersten Auftritt als neu gewählter Papst als „Sohn des heiligen Augustinus“ vorgestellt. Als Augustiner-Ordensmann war er bereits zweimal in Algerien gewesen, bevor er Papst wurde, und hatte dabei auch Annaba besucht.
(vatican news – gs)
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