Papst würdigt Flugpersonal: Fortschritt im Dienst des Friedens
Mario Galgano - Vatikanstadt
Der Papst drückte seine persönliche Dankbarkeit für den „kostbaren Dienst“ aus, den das Boden- und Bordpersonal leistet. Er hob hervor, dass seine Vorgänger und deren Mitarbeiter bei Alitalia und nun bei ITA Airways nicht nur qualifizierte Profis gefunden hätten, sondern Menschen, die eine „heitere, fast familiäre Atmosphäre“ schüfen, in der sich „Respekt mit Hingabe verbindet“.
Gleichzeitig bestätigte Leo XIV. seine Reisepläne für den kommenden Monat: „Wenn Gott es will, werde ich in zwanzig Tagen für die Reise nach Afrika erneut die Gelegenheit haben, Ihren Dienst in Anspruch zu nehmen.“ Nach Monaco wird er zuvor am 28. März per Helikopter reisen. Er vertraue darauf, dass die Betreuung des Papstes, seines Gefolges und der mitreisenden Journalisten weiterhin von jener „besonderen Aufmerksamkeit und Güte“ geprägt sei, die in der heutigen Zeit notwendiger denn je erscheine.
Flugrouten als „Brücken des Dialogs“
In einem theologisch-politischen Exkurs betonte das Kirchenoberhaupt die Symbolkraft der päpstlichen Flüge. Diese seien ein Zeichen für die Mission der Nachfolger Petri in der Moderne. Der Papst erscheine auf seinen apostolischen Reisen als „Bote des Friedens“. Seine Flugrouten sollten das sein, was alle Wege sein müssten: „Brücken des Dialogs, der Begegnung und der Geschwisterlichkeit.“
Appell gegen Luftangriffe und technologischen Rückschritt
Mit deutlichen Worten kritisierte Leo XIV. den militärischen Missbrauch der Luftfahrt. „Flugzeuge sollten immer Vektoren des Friedens sein, niemals des Krieges!“, forderte er. Niemand solle fürchten müssen, dass vom Himmel Drohungen des Todes und der Zerstörung kämen.
Der Papst zeigte sich erschüttert darüber, dass trotz der Erfahrungen des 20. Jahrhunderts Luftbombardements weiterhin zur Realität gehören: „Nach den tragischen Erfahrungen des 20. Jahrhunderts hätten Luftbombardements für immer geächtet werden müssen! Stattdessen gibt es sie – wie wir wissen – immer noch.“ Dass der an sich positive technologische Fortschritt in den Dienst des Krieges gestellt werde, bezeichnete er als „keinen Fortschritt, sondern Rückschritt“.
Abschließend wünschte der Papst der ITA Airways und der Lufthansa Group alles Gute für ihren gemeinsamen Weg und rief den göttlichen Segen für die Mitarbeiter und deren Familien herab. Mit einem Augenzwinkern verabschiedete er sich von den Anwesenden: Er wolle nun alle begrüßen, aber „ein bisschen schnell, so wie man es im Flugzeug macht“.
(vatican news)
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