Il Papa 'Medio Oriente e Libano, ai responsabili dico, cessate il fuoco!'

Papst: „Durch Kriege verursachter Schmerz ein Skandal für die Menschheit“

Papst Leo XIV. hat beim Angelus an diesem Sonntag erneut klare Worte zur Lage im Nahen Osten und in anderen Krisenregionen gefunden: Angesichts des Leids „so vieler wehrloser Opfer“ dürfe die Welt nicht schweigen.

„Was ihnen angetan wird, verwundet die ganze Menschheit“, sagte der Papst. Tod und Schmerz seien „ein Skandal für die gesamte Menschheitsfamilie und ein Aufschrei vor Gott“.

Der Appell zum Nachhören

Aufschrei vor Gott

Leo XIV. erneuerte seinen Appell zum Gebet, „damit die Feindseligkeiten ein Ende finden“ und Wege des Friedens möglich werden – getragen von aufrichtigem „Dialog und der Achtung der Würde jedes Menschen“.

Die Marathon-Läufer auf dem Streckenabschnitt am Petersplatz
Die Marathon-Läufer auf dem Streckenabschnitt am Petersplatz

Mit Blick auf den Rom-Marathon, an dem an diesem Sonntag tausende Sportlerinnen und Sportler aus aller Welt teilnahmen, sprach der Papst von einem „Zeichen der Hoffnung“. Der Sport möge Wege des Friedens, der Inklusion und der Spiritualität eröffnen.

Beim diesjährigen internationalen Marathonlauf war unter den rund 60.000 Athleten erstmals auch ein Kardinal: Jean-Paul Vesco, Erzbischof von Algier, Dominikaner und seit Jahrzehnten passionierter Langstreckenläufer. Am Vorabend hatte Vesco in der Kirche „Santa Maria in Aracoeli“ einen Gottesdienst für die Sportler gefeiert. Mitte April wird er Gastgeber von Papst Leo XIV. zu Beginn von dessen erster Afrika-Reise sein.

Der Blick vom Apostolischen Palast aus
Der Blick vom Apostolischen Palast aus   (@Vatican Media)

Der Papst grüßte zum Abschluss des Angelus-Gebets die Pilger auf dem Petersplatz, besonders Gruppen aus Spanien und verschiedenen italienischen Diözesen.

(vatican news - bp)

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22. März 2026, 12:19

Das Angelus ist ein Gebet, dass in Erinnerung an das ewige Geheimnis der Menschwerdung drei Mal am Tag gebetet wird: 6 Uhr morgens, am Mittag und am Abend gegen 18 Uhr, jeweils wenn die Glocken zum Angelusgebet rufen.
Der Name ‚Angelus‘ stammt aus dem ersten Vers der lateinischen Version des Gebets - Angelus Domini nuntiavit Mariae. Es besteht aus der Lesung von drei schlichten Texten, bei denen es um die Menschwerdung Jesu Christi geht, gefolgt jeweils von einem Ave Maria.
Dieses Gebet wird vom Papst auf dem Petersplatz sonntags mittags und an Hochfesten gebetet. Direkt vor dem Gebet legt der Papst kurz die Lesungen des Tages aus. Nach dem Gebet folgen Grüße an die Pilger.
Von Ostern bis Pfingsten wird an Stelle des Angelusgebets das Regina Coeli gebetet, das an die Auferstehung Jesu Christi erinnert. Zum Abschluss dieses Gebets wird das „Ehre sei dem Vater“ drei Mal gesprochen.

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

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