Papst Leo XIV. empfängt Premierminister von Kap Verde
Mario Galgano - Vatikanstadt
Nach der Begegnung mit dem Kirchenoberhaupt kam der kapverdische Regierungschef zu weiteren Arbeitsgesprächen mit Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin zusammen. An den Beratungen im Staatssekretariat nahm zudem der Untersekretär für die Beziehungen zu den Staaten, Mihăiţă Blaj, teil.
Würdigung der kirchlichen Arbeit
Wie das Presseamt des Heiligen Stuhls im Anschluss mitteilte, verliefen die Gespräche in einer „herzlichen Atmosphäre“. Beide Seiten bekräftigten den positiven Stand der Beziehungen zwischen dem Vatikan und dem Inselstaat. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf dem gesellschaftlichen Beitrag der katholischen Kirche auf den Kap Verden.
Dabei wurde insbesondere auf die Umsetzung des bilateralen Abkommens Bezug genommen, das im Jahr 2014 ratifiziert wurde. Dieses Konkordat bildet den rechtlichen Rahmen für das Wirken der Kirche vor Ort. Im Gespräch mit dem Pontifex wurden zudem aktuelle Aspekte der sozialen und wirtschaftlichen Situation des Landes erörtert.
Sorge um regionale Sicherheit
Über die rein bilateralen Themen hinaus gab es einen intensiven Meinungsaustausch über die aktuelle Lage in Westafrika. Der Bischof von Rom und der Premierminister zeigten sich besorgt über die Sicherheitsfragen in der Region. Westafrika steht seit geraumer Zeit vor großen Herausforderungen durch politische Instabilität und extremistische Bedrohungen. Kap Verde gilt in diesem Kontext als wichtiger diplomatischer Partner für Stabilität im Atlantik.
(vatican news)
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