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Papst Leo XIV. bei der Reise in den Libanon am Flughafen in Beirut Papst Leo XIV. bei der Reise in den Libanon am Flughafen in Beirut  (@Vatican Media)

Papst als „Apostel des Friedens“

Der Besuch des Papstes in Algerien stärke die Christen in dem Land mit überwiegend muslimischer Bevölkerung. Das betonen die katholischen Bischöfe Algeriens in einer Reaktion auf die Ankündigung der Afrika-Reise von Papst Leo XIV.

Er komme als „Apostel des Friedens“ nach Algerien. Über alle „Reibungen und Missverständnisse“ hinweg solle der aufrichtige Wunsch stehen, „in Frieden zusammenzuleben“, so die Bischöfe.

Augustinus – gemeinsamer Bruder

Das nordafrikanische Land ist die erste Station der Reise – auf den Spuren des heiligen Augustinus. Er wurde im Jahr 354 in Tagaste im heutigen Algerien geboren; seine Bischofsstadt Hippo, heute Annaba, liegt im Norden des Landes am Mittelmeer nahe der Grenze zu Tunesien. Der Papst erinnere Algeriens Bevölkerung mit seinem Besuch „an den Segen, einen großen gemeinsamen Bruder zu haben, dessen Gestalt unseren gemeinsamen Weg begleiten kann“, so die Bischöfe in ihrer gemeinsamen Erklärung weiter.

Während der 11-tägigen Apostolischen Reise vom 13.-23. April 2026 besucht Leo XIV. vier afrikanische Länder: Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea. Der Vatikan hatte am Mittwoch auch Reisen nach Spanien und nach Monaco angekündigt. Der Besuch des Papstes sei ein wichtiges Zeichen für Kirche und Gesellschaft, erklärten die Vertreter der jeweiligen Ortskirchen.

(aci – bp)

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26. Februar 2026, 12:59