Leo XIV.: Glück kann man nicht kaufen
Stefan von Kempis – Vatikanstadt
Das sagte Papst Leo XIV. bei seinem Angelusgebet am Petersplatz an diesem Sonntag. Als „Prüfstein“ des Glücks aus christlicher Sicht benannte er die Seligpreisungen Jesu aus dem Evangelium (Mt 5,1-12). „Diese sind in der Tat Lichter, die der Herr im Halbdunkel der Geschichte entzündet.“
Die Seligpreisungen zeigten auf, wie Gott ist, so der Papst. „Wer erwartet, dass die Mächtigen immer die Herren auf Erden sein werden, ist von den Worten des Herrn überrascht. Wer daran gewöhnt ist zu denken, dass das Glück den Reichen gehört, könnte glauben, dass Jesus ein Träumer ist.“
Geschichte wird nicht von den Siegern, sondern von Gott geschrieben
In Wirklichkeit aber seien die Seligpreisungen geradezu ein verhülltes Selbstporträt Jesu: „Er ist der Arme, der sein Leben mit allen teilt, der Sanftmütige, der im Schmerz ausharrt, der Friedensstifter, der bis zum Tod am Kreuz verfolgt wird.“
Jesus erhelle den Sinn einer Geschichte, die nicht „von den Siegern geschrieben“, sondern „von Gott vollbracht“ werde, und zwar „indem er die Unterdrückten rettet“.
(vatican news)
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