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Immer viel los: Peking, Vorbereitung einer Parade zum chinesischen Neujahrsfest Immer viel los: Peking, Vorbereitung einer Parade zum chinesischen Neujahrsfest  (ANSA)

Angelus: Papst verbindet Gruß zum asiatischen Neujahrsfest mit Friedenswunsch

Papst Leo hat zum chinesischen Mond-Neujahrsfest, das Milliarden Menschen feiern, einen Friedensappell lanciert. „Möge es Anlass sein, gemeinsam in die Zukunft zu blicken und Frieden und Wohlstand für alle Völker zu schaffen“, sagte das Kirchenoberhaupt an diesem Sonntag beim Angelus auf dem Petersplatz.

Das chinesische Neujahrsfest beginnt am kommenden Dienstag und wird „von Milliarden Menschen in Ostasien und anderen Teilen der Welt begangen“, so der Papst. „Dieses freudige Fest möge dazu anregen, familiäre Beziehungen und Freundschaften intensiver zu leben; möge es Heiterkeit in die Häuser und in die Gesellschaft bringen; möge es Anlass sein, gemeinsam in die Zukunft zu blicken und Frieden und Wohlstand für alle Völker zu schaffen. Mit meinen besten Wünschen für das neue Jahr grüße ich alle herzlich und erbitte für jeden den Segen des Herrn.“

Das Mond-Neujahrsfest Chunjie gilt als das wichtigste und am weitesten verbreitete traditionelle Fest in China, wird aber auch in Korea, Vietnam und der Mongolei begangen. Anders als bei Silvester in der westlichen Welt, laufen die Feiern zum chinesischen Neujahr nicht nur einen Tag, sondern 15 Tage lang, das Laternenfest am 15. Tag bildet den Abschluss. Rund um das asiatische Neujahrsfest reisen jeweils mehrere hundert Millionen Menschen zu ihren Familien oder in den Urlaub, die größte synchrone Reisebewegung der Welt.

(vatican news – gs)

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15. Februar 2026, 12:28

Das Angelus ist ein Gebet, dass in Erinnerung an das ewige Geheimnis der Menschwerdung drei Mal am Tag gebetet wird: 6 Uhr morgens, am Mittag und am Abend gegen 18 Uhr, jeweils wenn die Glocken zum Angelusgebet rufen.
Der Name ‚Angelus‘ stammt aus dem ersten Vers der lateinischen Version des Gebets - Angelus Domini nuntiavit Mariae. Es besteht aus der Lesung von drei schlichten Texten, bei denen es um die Menschwerdung Jesu Christi geht, gefolgt jeweils von einem Ave Maria.
Dieses Gebet wird vom Papst auf dem Petersplatz sonntags mittags und an Hochfesten gebetet. Direkt vor dem Gebet legt der Papst kurz die Lesungen des Tages aus. Nach dem Gebet folgen Grüße an die Pilger.
Von Ostern bis Pfingsten wird an Stelle des Angelusgebets das Regina Coeli gebetet, das an die Auferstehung Jesu Christi erinnert. Zum Abschluss dieses Gebets wird das „Ehre sei dem Vater“ drei Mal gesprochen.

Gebet des Angelus / Regina Caeli mit Papst

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