2026.01.10 Collaboratori e Volontari del Giubileo

Papst Leo XIV. zieht positive Bilanz zum „Jubiläum der Hoffnung“

Vier Tage nach der Schließung der Heiligen Pforte bei Petersdom hat Papst Leo XIV. an diesem Samstagvormittag eine positive Bilanz des Heiligen Jahres 2025 gezogen. In einer feierlichen Audienz für die Vertreter der beteiligten Institutionen und Sicherheitskräfte dankte er für die „unsichtbare, aber verantwortungsvolle“ Arbeit, die Millionen von Pilgern den Weg nach Rom ermöglichte.

Mario Galgano - Vatikanstadt

Das „Jubiläum der Hoffnung“, das am Dreikönigstag offiziell endete, sei laut dem Pontifex ein Beweis für die Kraft des Guten in einer oft zerrissenen Welt.

Zum Nachhören - was der Papst sagte

Über 30 Millionen Pilger in Rom

In seiner Ansprache ging Leo XIV. auf die Zahlen ein: Mehr als 30 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr die Reise zu den Gräbern der Apostel angetreten. Besonders hob der Papst hervor, dass Rom sich dabei als „einladendes Haus“ und „offene Gemeinschaft“ präsentiert habe. Sein Dank galt explizit dem italienischen Staat, der Stadtverwaltung Roms unter dem Bürgermeister sowie den rund 5.000 freiwilligen Helfern, ohne deren Einsatz die Logistik der Großereignisse kaum zu bewältigen gewesen wäre.

Dank des koordinierten Einsatzes von Zivilschutz, Sicherheitskräften und kirchlichen Kommissionen sei es gelungen, eine Atmosphäre zu schaffen, die „festlich und zugleich von innerer Sammlung und Ordnung geprägt“ war.

Auch Vertreter der italienischen Regierung unter Leitung von Premierministerin Giorgia Meloni waren anwesend.
Auch Vertreter der italienischen Regierung unter Leitung von Premierministerin Giorgia Meloni waren anwesend.   (@Vatican Media)

Die Jugend als „Samen des Guten“

Ein zentraler Punkt der päpstlichen Rede war der Blick auf die jüngste Generation. Leo XIV. erinnerte an den Enthusiasmus der Jugendlichen, die während der Jubiläumstage in Rom präsent waren. „Alle sind wir für ihre Zukunft verantwortlich, in der die Zukunft der Welt liegt“, mahnte der Papst. Er rief dazu auf, den jungen Menschen „gesunde Vorbilder“ zu bieten, und verwies dabei auf die im September heiliggesprochenen Carlo Acutis und Piergiorgio Frassati. Deren „klare und lebendige Augen“ sollten den Verantwortlichen als Kompass für weise und kluge Entscheidungen dienen.

Die Audienz im Vatikan
Die Audienz im Vatikan   (@Vatican Media)

Ein Mandat der Hoffnung

In Anlehnung an seinen Vorgänger Franziskus und dessen Verkündigungsbulle Spes non confundit betonte Leo XIV., dass die Hoffnung nun „ansteckend“ werden müsse. Das Ende des Heiligen Jahres dürfe nicht das Ende der Bemühungen sein. Die „Samen des Guten“, die in den vergangenen Monaten in die Herzen der Menschen gelegt wurden, müssten nun wachsen.

Als Zeichen seiner persönlichen Anerkennung überreichte der Papst jedem Anwesenden das „Jubiläumskreuz“ – eine Miniatur des Kreuzes mit dem glorreichen Christus, das die Pilgerscharen das ganze Jahr über begleitet hatte. Es solle eine bleibende Erinnerung an eine „einzigartige Erfahrung der Zusammenarbeit“ zwischen Kirche und Staat bleiben.

Mit dem Treffen an diesem Samstag endet die offizielle Reihe der Dankes-Audienzen zum Jubiläum. Für den Vatikan und die Stadt Rom beginnt nun die Phase der Nachbereitung eines der größten logistischen und spirituellen Ereignisse des jungen Jahrzehnts.

(vatican news)

Die Audienz im Vatikan
Die Audienz im Vatikan   (@Vatican Media)

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10. Januar 2026, 12:16