Zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisen in Spanien Zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisen in Spanien 

Zugunglück in Còrdoba: Papst sendet Beileidstelegramm nach Spanien

Angesichts der schockierenden Nachrichten über das schwere Eisenbahnunglück in der spanischen Provinz Còrdoba hat Papst Leo XIV. an diesem Montag seine tiefe Anteilnahme übermittelt.

Mario Galgano - Vatikanstadt

In einem offiziellen Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet wurde, brachte das Kirchenoberhaupt seine Trauer über die zahlreichen Todesopfer und Verletzten zum Ausdruck.

Das Schreiben ist an den Erzbischof von Valladolid und Vorsitzenden der Spanischen Bischofskonferenz, Monsignore Luis Javier Argüello García, gerichtet. Darin heißt es, der Papst sei „zutiefst betrübt“ über die schmerzlichen Nachrichten aus Adamuz, wo am Sonntag zwei Züge kollidierten.

Gebete für die Verstorbenen und Verletzten

Papst Leo XIV. versicherte den Opfern seine Gebete und empfahl die Verstorbenen der „ewigen Ruhe“ an. Den Angehörigen der Toten ließ er sein aufrichtiges Beileid sowie Worte des Trostes übermitteln. Mit besonderer Sorge blickt der Pontifex auf die über 70 Verletzten, denen er eine baldige Genesung wünschte.

Unterstützung für die Rettungskräfte

In seinem Telegramm hob das katholische Kirchenoberhaupt zudem die Bedeutung der Helfer vor Ort hervor. Er ermutigte die Rettungsteams ausdrücklich, „in ihren Bemühungen um Hilfeleistung und Unterstützung auszuharren“. Inmitten der schwierigen Bergungsarbeiten sprach er ihnen seinen Zuspruch aus.

Abschließend erteilte der Papst unter der Fürsprache Unserer Lieben Frau von Pilar – der Schutzpatronin Spaniens – allen Betroffenen den apostolischen Segen als „Zeichen der Hoffnung auf den auferstandenen Herrn“.

An diesem Montag steht der spanische Fernverkehr nach der Entgleisung der zwei Hochgeschwindigkeitszüge weiterhin weitgehend still, während die Ermittlungen zur Unfallursache andauern.

(vatican news)

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19. Januar 2026, 12:06