Papst Leo XIV. empfängt Fürst Albert II. von Monaco
Mario Galgano - Vatikanstadt
Das Treffen unterstrich die engen historischen Bande zwischen dem Stadtstaat am Mittelmeer und dem Zentrum der Weltkirche.
Nach der Begegnung mit dem Pontifex kam Fürst Albert II. zu weiteren Gesprächen mit Erzbischof Paul Richard Gallagher zusammen, dem vatikanischen Sekretär für die Beziehungen zu den Staaten und internationalen Organisationen.
Fokus auf Umwelt und Menschenwürde
Wie das vatikanische Presseamt an diesem Samstagmittag mitteilte, verliefen die Gespräche im Staatssekretariat in einer „herzlichen Atmosphäre“. Beide Seiten würdigten die exzellenten bilateralen Beziehungen und hoben insbesondere den bedeutenden historischen Beitrag der katholischen Kirche zum gesellschaftlichen Leben im Fürstentum Monaco hervor.
Ein zentrales Thema der Unterredung waren Fragen von gemeinsamem Interesse, wobei der Umweltschutz – ein Kernanliegen sowohl des Papstes als auch des Fürsten – eine herausragende Rolle spielte. Zudem tauschten sich die Gesprächspartner über verstärkte humanitäre Hilfe sowie den Schutz und die Förderung der Menschenwürde aus.
Sorge um den Nahen Osten und Afrika
Über die bilateralen Themen hinaus weitete sich der Blick auf die aktuelle internationale Lage. Laut offiziellem Kommuniqué legten die Beteiligten besonderen Wert auf die Themen Frieden und Sicherheit. Insbesondere die angespannte Situation im Nahen Osten sowie die allgemeinen Entwicklungen in verschiedenen Regionen Afrikas wurden eingehend erörtert.
Der Besuch des monegassischen Fürsten fügt sich ein in die Reihe diplomatischer Bemühungen des Vatikans, den Dialog über globale Krisenherde und ökologische Verantwortung mit europäischen Partnern zu intensivieren.
Der Heilige Stuhl und das Fürstentum Monaco unterhalten volle diplomatische Beziehungen. Die römisch-katholische Kirche ist Staatskirche. Mehr als 80 Prozent der rund 38.000 Einwohner Monacos sind katholisch. Seit 1981 existiert das eigenständige Erzbistum Monaco, dem seit 2020 Erzbischof Dominique-Marie David vorsteht.
(vatican news)
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