Papst Leo XIV. empfängt Bischöfe aus Puerto Rico
Mario Galgano - Vatikanstadt
Bischof Eusebio Ramos Morales, Bischof von Caguas und Vorsitzender der puerto-ricanischen Bischofskonferenz, beschrieb uns das Treffen unmittelbar nach der Audienz als eine „ganz besondere Erfahrung“. Es war die erst zweite Ad-limina-Visite des neuen Pontifikats, nachdem Papst Leo XIV. erst in der vergangenen Woche die slowenischen Bischöfe empfangen hatte.
Worte der Solidarität
In der Bibliothek des Apostolischen Palastes versammelten sich sechs Bischöfe aus sechs Diözesen, um dem Pontifex über die Lage in ihrer Heimat zu berichten. „Die Begegnung hat uns mit großem Enthusiasmus erfüllt“, erklärte Bischof Ramos Morales gegenüber den vatikanischen Medien. Besonders die persönliche Begegnung als geschlossene Bischofskonferenz habe die Gemeinschaft gestärkt.
„Wir konnten seine Worte der Ermutigung, der Solidarität und der Gemeinschaft mit uns hören, die unsere pastorale Arbeit unterstützen“, betonte der Bischofsvorsitzende. Die Reise nach Rom markiert für das puerto-ricanische Episkopat einen wichtigen Wendepunkt, um die lokalen Herausforderungen – von sozialen Krisen bis hin zur Neuevangelisierung – mit päpstlichem Rückenwind anzugehen.
Ein Zeichen der Freude
Die Stimmung unter den Bischöfen sei nach dem Gespräch im Vatikan von Zuversicht geprägt. Ramos Morales fasste die Gefühle der Delegation an diesem Freitag zusammen: „Wir sind wirklich alle sehr hoffnungsvoll und erfüllt von Freude.“ Der Besuch „ad limina apostolorum“ (an den Schwellen der Apostelgräber) dient traditionell dem Austausch zwischen den Ortskirchen und dem Nachfolger Petri sowie der Stärkung der Einheit der Weltkirche.
(vatican news)
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