Papst Leo XIV. mahnt Ende der Gewalt im Iran und Syrien an
Stefanie Stahlhofen - Vatikanstadt
In der syrischen Hauptstadt Aleppo gab es in den vergangenen Tagen die schwersten Kämpfe seit dem Ende des syrischen Bürgerkriegs. Laut Medienberichten von diesem Sonntag wurde nun in der syrischen Millionenstadt ein Waffenstillstand zwischen den Regierungstruppen und den kurdischen Kämpfern erreicht. Ein Waffenstillstand vom Freitag hatte nicht gehalten. Der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte zufolge wurden Dutzende Menschen getötet. Laut Al-Dschasira flohen mehr als 160.000 Menschen vor den Kämpfen. Im Iran hat die Regierung das Internet gesperrt; weswegen Informationen nur spärlich verfügbar sind. Bei den Protesten gegen die autoritäre Führung in Iran sind nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten mittlerweile mindestens 192 Menschen getötet worden. Wie Iran Human Rights (IHR) mitteilt, wurde der in Norwegen ansässigen Organisation bislang die Tötung dieser Zahl von Demonstranten bestätigt. Menschenrechtsorganisationen berichten zudem von etwa 2.600 Verhaftungen bei den jüngsten Demonstrationen im Iran.*
Friede auch für die Ukraine
Papst Leo XIV. lancierte bei seinem Mittagsgebet vor 25.000 Gläubigen auf dem Petersplatz auch einen weiteren Friedensappell für die Ukraine:
„In der Ukraine treffen neue, besonders schwere Angriffe, die vor allem auf die Energieinfrastruktur gerichtet sind, gerade jetzt, wo die Kälte immer härter wird, die Zivilbevölkerung schwer. Ich bete für die Leidenden und erneuere meinen Appell, die Gewalt zu beenden und die Bemühungen um Frieden zu intensivieren."
Gebet für Neugeborene und Täuflinge
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