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Hunderttausende Menschen im Ostkongo fliehen vor der Gewalt Hunderttausende Menschen im Ostkongo fliehen vor der Gewalt  (AFP or licensors)

Leo erinnert an Not der Flüchtlinge aus dem Ostkongo

Papst Leo XIV. hat an die großen Schwierigkeiten der geflohenen Bevölkerung im Ostkongo erinnert. „Beten wir dafür, dass unter den Konfliktparteien stets der Dialog für Versöhnung und Frieden vorherrscht“, sagte das Kirchenoberhaupt beim Angelus an diesem Sonntag.

Aufgrund der Gewalt im Osten des Kongo hätten viele das Grenzgebiet verlassen müssen und seien im Nachbarland Burundi nun mit einer schweren humanitären Krise konfrontiert, fuhr der Papst fort. Im rohstoffreichen Ostkongo prägen bewaffnete Konflikte seit Jahrzehnten das Leben der Menschen, zuletzt sind sie wieder aufgeflammt. In der Region sind mehr als hundert bewaffnete Gruppen aktiv.

Auch den Opfern der Überschwemmungen im südlichen Afrika versicherte Papst Leo sein Gebet. Seit Wochen sorgen dort außergewöhnlich starke Regenfälle für schwere Überschwemmungen. Allein in Mosambik sind bisher mehr als 100 Menschen ertrunken. Für die nächsten Tage sagen die Meteorologen weitere sintflutartige Regenfälle voraus.

(vatican news – gs)

 

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18. Januar 2026, 13:33