Leiter von Palästina-Hilfswerk beim Papst
„Es war ein sehr gutes Gespräch“, sagte Philippe Lazzarini nach der Audienz zu den vatikanischen Medien. „Wir haben über die harte und dramatische Situation der Palästinenser in Gaza, aber auch in der Westbank geredet. Im Wesentlichen habe ich den Heiligen Vater darauf aufmerksam gemacht, dass der Krieg (in Gaza) zwar momentan suspendiert ist, in Wirklichkeit der Konflikt aber weitergeht.“
„Der Krieg ist ausgesetzt, aber der Konflikt geht weiter“
Die Menschen lebten „im Elend“, ihre unmittelbarsten Bedürfnisse würden nicht gedeckt, und die Frage sei, ob Hilfswerke wie das seinige „genügend Operationsmöglichkeiten im Gazastreifen behalten“ könnten. Der Vatikan selbst teilte über den Inhalt des Gesprächs nichts mit.
Lazzarini wird den UNRWA-Vorsitz im März nach zwei Amtszeiten niederlegen. Israel boykottiert das UNRWA und verbietet ihm jegliche Arbeit in den von Israel kontrollierten Gebieten. Nach eigenen Angaben unterstützt das Hilfswerk etwa fünfeinhalb Millionen palästinensische Flüchtlinge – nicht nur in den Palästinensergebieten, sondern auch in Syrien, Jordanien und dem Libanon.
(vatican news – sk)
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