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Schweiz: Der Papst kondoliert

Nach der verheerenden Brandkatastrophe im Schweizer Skiort Crans-Montana, bei der in der Neujahrsnacht zahlreiche Menschen ums Leben kamen, hat auch Papst Leo XIV. sein Beileid ausgesprochen.

In einem Telegramm, das von Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin unterzeichnet ist, erklärt der Papst, er teile den Schmerz der Familien und der ganzen Schweiz angesichts des „tragischen Brandes“. Er sei den Angehörigen der Opfer nahe, bete für die Verstorbenen und bitte Gott, „allen Mut zu machen, die an Leib oder Seele leiden“.

Wörtlich heißt es in dem Telegramm: „Möge die Muttergottes in ihrer Zärtlichkeit alle trösten, die von diesem Drama betroffen sind, und in ihnen die Hoffnung wachhalten“.

„Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen“

Zuvor hatten auch die Bischöfe des Landes ihre tiefste Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern und ihren Familien bekundet. „Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen“, erklärten Bischof Beat Grögli und die Mitglieder der Bischofskonferenz. „Diese Nacht, die ein Fest hätte sein sollen, hat sich für Hunderte von Menschen zu einer Katastrophe entwickelt.“

  (ANSA)

Der Brand brach in den frühen Morgenstunden in einer Kellerbar des Ferienortes während einer Silvesterfeier aus, wobei sich viele Gäste in dem Lokal aufhielten. Wie die zuständigen Behörden mitteilten, sind „Dutzende“ Menschen bei dem Feuer ums Leben gekommen; die Rede ist von mindestens 47 Todesopfern.

Mindestens 47 Todesopfer

Etwa hundert weitere wurden mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die genaue Zahl der Opfer konnte noch nicht bestätigt werden. Unter den Toten sollen sich auch mehrere ausländische Touristen befinden.

Die Schweizer Bischöfe dankten in ihrer Erklärung allen Einsatzkräften, die sich vor Ort und in den Krankenhäusern um die Opfer kümmerten, darunter Pflegepersonal, Polizei sowie zivile Behörden und die Justiz. Am Marienfeiertag zu Neujahr, der in der katholischen Kirche für den Frieden weltweit gewidmet ist, baten sie darum, dass die betroffenen Familien von der Gemeinschaft unterstützt und mit Solidarität begleitet werden.

(vatican news – sk)
 

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02. Januar 2026, 12:49