Papst bei einem Angelus im Dezember Papst bei einem Angelus im Dezember  (ANSA)

Papst empfiehlt im Advent Tugenden des heiligen Josef

Zu einer Haltung der Liebe und Barmherzigkeit hat der Papst am vierten Adventssonntag aufgerufen. Für die letzten Tage vor Weihnachten empfahl er die Tugenden des heiligen Josef, die das Herz zur Begegnung mit Christus und den Mitmenschen öffnen könnten.

In seiner Katechese ging der Papst auf die Rolle des Josef im Heilsplan ein und die Tugenden, die sich in dessen Reaktion auf Mariens Schwangerschaft zeigten.

Als Josef die Schwangerschaft seiner Verlobten bemerkte (vgl. Mt 1,19), verurteilte er Maria nicht öffentlich. Als ihm im Traum kurz danach seine Rolle im Heilsplan klar wurde, „der Bräutigam der jungfräulichen Mutter des Messias zu sein“, legte Josef seine Zukunft „in Gottes Hände“, führte Papst Leo aus (vgl. Mt 1,19). Dies sei „ein bedeutender Akt des Glaubens“ gewesen, so Papst Leo, der Josef als „äußerst sensible menschliche Person“ und „schwach und fehlbar wie wir“, aber zugleich „mutig und stark im Glauben“ beschrieb.

Schwach, und doch stark

„Frömmigkeit und Liebe, Barmherzigkeit und Hingabe: Das sind die Tugenden des Mannes aus Nazaret, die uns die Liturgie heute vor Augen führt, damit sie uns in diesen letzten Tagen des Advents bis zum Weihnachtsfest begleiten. Es sind wichtige Haltungen, die das Herz zur Begegnung mit Christus und mit den Brüdern und Schwestern erziehen und uns helfen können, füreinander eine einladende Krippe, ein gastfreundliches Zuhause, ein Zeichen der Gegenwart Gottes zu sein.“

Barmherzigkeit und Zuversicht

Vor allem in Vorbereitung auf Weihnachten könnten diese Tugenden des heiligen Josef ein Vorbild sein, so der Papst weiter, der zu Vergebung und Trost aufrief.

„Versäumen wir in dieser Zeit der Gnade keine Gelegenheit, diese Haltungen zu praktizieren: indem wir vergeben, ermutigen, den Menschen, mit denen wir leben und denen wir begegnen, ein wenig Hoffnung geben und im Gebet unser kindliches Vertrauen auf den Herrn und seine Vorsehung erneuern und ihm alles mit Zuversicht überlassen.“

(vatican news - pr)

 

 

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21. Dezember 2025, 12:14