Pilgerboom im Vatikan: Über drei Millionen Gläubige bei Audienzen und Liturgien
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Bilanz des Jahres 2025 spiegelt die große Zahlendimension bei den Ereignissen im kleinsten Staat der Welt wider. Insgesamt 3.176.620 Gläubige nahmen im Laufe des Jahres an den verschiedenen öffentlichen Terminen des Papstes teil. Diese Zahl umfasst Generalaudienzen, Jubiläumsaudienzen, Sondersitzungen, liturgische Feiern sowie das sonntägliche Mittagsgebet.
Das letzte Kapitel von Papst Franziskus
In den ersten vier Monaten des Jahres, die noch in das Pontifikat von Papst Franziskus fielen, verzeichnete der Vatikan insgesamt 262.820 Teilnehmer. Davon entfielen rund 60.500 auf die acht General- und Jubiläumsaudienzen zu Beginn des Heiligen Jahres. Ein Großteil der Gläubigen (130.000) versammelte sich sonntags zum Angelus bzw. Regina Coeli auf dem Petersplatz. Die Statistik berücksichtigt hierbei, dass die öffentlichen Termine nach der Krankenhauseinweisung von Franziskus am 14. Februar weitgehend ausgesetzt wurden, bevor er am 21. April verstarb.
Massenandrang unter Papst Leo XIV.
Mit der Wahl von Papst Leo XIV. am 8. Mai und der Fortsetzung des Heiligen Jahres stiegen die Zahlen sprunghaft an. In der Zeit von seiner Wahl bis zum Jahresende wurden 2.913.800 Teilnehmer registriert.
Besonders die 36 General- und Jubiläumsaudienzen unter dem neuen Pontifex erwiesen sich als Publikumsmagnete mit über einer Million Besuchern. Die liturgischen Feiern – oft im Zeichen des Jubiläums stehend – zogen rund 796.500 Menschen an.
Rekordmonate im Herbst und Winter
Die Auswertung der Präfektur zeigt klare Spitzenwerte. Der Monat Oktober markierte den absoluten Höhepunkt des Pilgerjahres. Allein zu den Audienzen kamen rund 295.000 Menschen, während die liturgischen Feiern zirka 200.000 Teilnehmer zählten. Zum Abschluss des Jahres suchten besonders viele Gläubige die spirituelle Nähe beim Angelus-Gebet. Rund 250.000 Menschen beteten im letzten Monat des Jahres gemeinsam mit dem Papst auf dem Petersplatz.
Insgesamt unterstreichen diese Zahlen, dass das Heilige Jahr trotz der traurigen Nachricht vom Tod Papst Franziskus nichts von seiner Anziehungskraft verloren hat und Papst Leo XIV. die Herzen der Pilger im Sturm erobern konnte.
(vatican news)
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