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Papst Franziskus beim Angelus am Neujahrstag Papst Franziskus beim Angelus am Neujahrstag 

Neujahrs-Angelus: Papst betet für Jemen und grüßt Sternsinger

Papst Franziskus hat trotz seiner Unpässlichkeit am Neujahrstag das Mittagsgebet aus der Bibliothek des Apostolischen Palastes gesprochen. Dabei richtete er einen Gruß an die Sternsinger-Kinder, die wegen der Corona-Pandemie nicht wie sonst jedes Jahr in der Weihnachtszeit von Haus zu Haus ziehen, Hoffnung verbreiten und Spenden für benachteiligte Kinder sammeln können.

Nach seiner Katechese würdigte der Papst die Anstrengungen der Kinder, die in diesem Pandemie-Jahr in Deutschland und Österreich trotz der Einschränkungen Wege gefunden hätten, den Familien „die frohe Botschaft von Weihnachten zu überbringen“ und für ihre notleidenden Altersgenossen in allen Weltregionen Spenden zu sammeln. Auch am Neujahrsgottesdienst in Rom hatte die traditionelle Sternsinger-Delegation aus Ländern deutscher Sprache in diesem Jahr nicht teilnehmen können.

Das Mittagsgebet in voller Länge mit deutscher Übersetzung

Ein Teil der Welt war an diesem Neujahrstag besonders in den Gedanken des Papstes: Im Jemen verschärfe sich die Situation der Menschen derzeit aufgrund eines erneuten Anstiegs der Gewalt, die viele unschuldige Opfer fordere, so Franziskus. Er bitte im Gebet um Lösungen, die den „geplagten Bevölkerungen“ den Frieden zurückbringen könnten: „Brüder und Schwestern, denken wir an die Kinder des Jemen! Ohne Ausbildung, ohne Medizin, hungrig. Beten wir gemeinsam für den Jemen,“ so die Aufforderung des Kirchenoberhauptes, bevor er ein stilles Gebet sprach. 

„Beten wir gemeinsam für den Jemen“

Darüber hinaus lud der Papst zum Gebet für und mit der nigerianischen Erzdiözese Owerri ein. Dort hatten Bewaffnete nach Weihnachten den Weihbischof Moses Chikwe mit seinem Fahrer entführt. Er bitte den Herrn darum, dass alle Menschen, die in Nigeria Opfer ähnlicher Vorfälle seien, unversehrt wieder in Freiheit gelangten; das „geliebte Land“ möge Sicherheit, Eintracht und Frieden finden, unterstrich Franziskus.

Dankbar zeigte sich der Papst nach dem Mittagsgebet auch für die Initiativen, die unter Beachtung der Seuchenschutzmaßnahmen für Frieden auf der Welt angestoßen worden waren. Insbesondere denke er dabei an die verschiedenen Friedensmärsche, die weltweit online durchgeführt worden waren.

 „Allen wünsche ich ein Jahr des Friedens und der Hoffnung, mit dem Schutz von Maria, der heiligen Mutter Gottes. Und bitte, vergesst nicht, für mich zu beten. Gesegnete Mahlzeit und auf Wiedersehen“, schloss Franziskus das Mittagsgebet ab.

(vatican news - cs)

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01. Januar 2021, 12:38
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