Der Eintritt des Kölner Doms kostet seit dem 1. Juli 2026 zwölf Euro Der Eintritt des Kölner Doms kostet seit dem 1. Juli 2026 zwölf Euro 

D: Kölner Dom kostet nun Eintritt

Der Besuch des Kölner Doms für nicht religiöse Zwecke kostet seit dem 1. Juli Eintritt. Domprobst Guido Assmann zieht dazu nach dem ersten Tag eine positive Bilanz. Mit den zusätzlichen Einnahmen verfolgen die Verantwortlichen eine Verbesserung der Finanzlage des Weltkulturerbes.

Für Touristinnen und Touristen wird seit dem 1. Juli 2026  eine Zugangsgebühr von zwölf Euro für den Besuch einer der beliebtesten Sehenswürdigkeit Deutschlands erhoben. Rund die Hälfte der Erhalt- und Unterhaltskosten des Kölner Doms von täglich insgesamt 44.000 Euro sollen durch die Eintrittspreise erwirtschaftet werden. Im Verlauf des ersten Tages  wurden etwa 500 Onlinetickets sowie 2.400 Eintrittskarten verkauft. 

Eingeschränkter Bereich kostenfrei

Das weiterhin kostenfreie Nordportal gewährt Zugang zu einem eingeschränkten Bereich, in welchem Besucher beispielsweise eine Kerze anzünden oder ein Gebet sprechen können. Die Meinungen darüber, Deutschlands berühmteste Kirche nun nicht mehr uneingeschränkt besuchen zu können sind geteilt. Eintrittsgelder sind für Kirchen in Deutschland bisher ungewöhnlich.

Mehr Ausgaben als Einnahmen

Seit Jahren verursachen die Pflege, Schutz und Betrieb des Kölner Doms laut Domkapitel mehr Kosten als Einnahmen. Die nun erhobene Zugangsgebühr soll die Zukunft des Kirchengebäudes sicherstellen. Assmann rechnet für dieses Jahr mit einer Finanzlücke von vier Millionen Euro. Bislang besuchten jährlich rund sechs Millionen Besucher die Kathedrale. 

(kna - sc)

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02. Juli 2026, 13:34