Suche

Heiliges Land Heiliges Land 

Hilfe für den Nahen Osten: Erzdiözese München und Freising spendet

Die Erzdiözese München und Freising stellt eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 200.000 Euro für die humanitäre Arbeit von Malteser International zur Verfügung. Die Spende soll dazu beitragen, die medizinische Grundversorgung, Nahrungsmittelausgaben, psychosoziale Betreuung sowie die Verteilung von Alltagsgütern im Libanon und im Nordwesten Syriens zu sichern. Das Hilfswerk kooperiert vor Ort mit lokalen Partnern, um die Menschen unabhängig von deren Religionszugehörigkeit zu erreichen.

Die Zielregionen leiden unter den Folgen langjähriger Konflikte, der Wirtschaftskrise im Libanon sowie den Auswirkungen militärischer Auseinandersetzungen. Generalvikar Christoph Klingan verwies auf die Notwendigkeit, die Region nicht aus dem Blick zu verlieren:

„Die betroffenen Regionen im Nahen Osten werden seit Jahrzehnten wiederholt von Krieg und Katastrophen heimgesucht. Während die Aufmerksamkeit für diese Krisen zu schwinden droht, brauchen die Menschen doch dringend unsere Hilfe. Mit unserer Spende möchten wir einen Beitrag leisten, damit den Menschen geholfen werden kann und sie von der weltweiten Öffentlichkeit nicht vergessen werden.“

„Während die Aufmerksamkeit für diese Krisen zu schwinden droht, brauchen die Menschen doch dringend unsere Hilfe.“

Syrische Rückkehrer

Ein Teil der Gelder soll syrischen Rückkehrern zugutekommen, die nach dem Sturz der Assad-Regierung und aufgrund der aktuellen Konflikte im Libanon wieder in den Nordwesten Syriens zurückkehren. Unter den Rückkehrern befindet sich auch ein Teil der christlichen Minderheit, deren historische Siedlungsgebiete und Gotteshäuser stark beschädigt wurden. Klingan drückte diesbezüglich die Solidarität des Erzbistums aus:

„Uns erreichen auch die Nachrichten über die nach Syrien zurückkehrenden Christinnen und Christen, die mit der Zerstörung von Orten konfrontiert sind, an denen sie ihren von einer langen Tradition geprägten Glauben praktizieren können. Ihnen sind wir besonders im Gebet verbunden.“

Die Erzdiözese verbindet mit der Bereitstellung der Mittel auch eine langfristige Erwartung an die Entwicklung in der Region. Die Stärkung der sozialen Infrastruktur gilt dabei als Grundlage für eine dauerhafte Beruhigung der Lage. Klingan erklärte dazu:

„Wir hoffen, dass unsere Unterstützung dazu beiträgt, perspektivisch Stabilität für alle Menschen im Libanon und in Syrien zu schaffen und damit letztlich die Voraussetzung für ein friedliches Zusammenleben der Religionen.“

(pm - mg)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen..

17. Juli 2026, 12:22