Schweiz: Bischöfe rufen zu Gewaltverzicht auf
Mario Galgano - Vatikanstadt
Die Bischöfe erinnerten in ihrem Statement an den Appell von Papst Paul VI., der vor 60 Jahren vor den Vereinten Nationen (UNO) ausrief: „Nie wieder Krieg! Lasst die Waffen aus euren Händen fallen!“ Dieser Schrei verhalle heute jedoch „lauter denn je“ und bleibe in den „Ruinen unserer Gegenwart“ ungehört.
Die Geistlichen übten Kritik an der aktuellen militärischen Entwicklung. „Doch wer glaubt, dass allein aus Gewehrläufen und Drohnen beständiger Friede wächst, hat bereits kapituliert“, hieß es in der Botschaft. Jedes ausgelöschte Leben sei ein „Verrat an der Menschlichkeit“.
Forderung nach Ende der verbalen Aufrüstung
Neben dem Schweigen der Waffen forderten Bonnemain und Gmür auch eine Abrüstung in der Kommunikation. Wörtlich verlangten sie: „Schluss mit dem Krieg und mit dem Töten! Schluss mit dem Rüstungswettlauf der Worte!“ Die gegenwärtige Produktion von Gewaltmitteln bezeichneten sie als „unentschuldbar“.
Ostern als Gegenentwurf zur Gewalt
Die christliche Osterbotschaft stellten die Bischöfe als Alternative zu kriegerischen Auseinandersetzungen dar. Ostern setze der Logik der Gewalt die „weltumfassende Geschwisterlichkeit“ entgegen. Dieser Prozess müsse bei jedem Einzelnen beginnen. Das Video schloss mit dem Wunsch für ein frohes Osterfest und dem Aufruf, die christliche Friedensbotschaft in den Alltag zu integrieren.
(vatican news)
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