Österreich: Bischof Glettler ruft zu Teilnahme an Gebetsinitiative auf
Die Welt stehe aufgrund der brüchigen Zusagen zu einer Feuerpause „nicht am Beginn eines stabilen Friedens, sondern in einer höchst verletzlichen Zwischenphase", so Glettler in einem Instagram-Posting vom Samstag. Friedensgebete sowie engagierte Friedensinitiativen seien dringen notwendig.
Gebetswache in Innsbruck
Papst Leo hat für Samstagabend alle Gläubigen eingeladen, sich seinem Gebet um Frieden im Nahen Osten und weltweit anzuschließen. Im Vatikan findet dazu eine Gebetswache im Petersdom statt. Zeitgleich gebe es dazu auch in der Innsbrucker Spitalskirche eine Gebetswache, zu deren Teilnahme Bischof Glettler aufrief. Die päpstliche Bitte um „herzhaftes Gebet" für Frieden sei ein „Weckruf für die Welt".
Gebet „verändert Menschen"
Zwar verändere das Gebet nicht direkt geopolitische Prozesse, „aber es verändert Menschen", so Glettler. „Beten wir deshalb in den nächsten Wochen des Waffenstillstands, dass man zur Einigung kommt. Und lassen wir keine Gelegenheit ungenützt, gewaltfrei und auf Versöhnung ausgerichtet zu kommunizieren". Das entspreche dem „österlichen Geist Jesu".
Hinweis auf Appell des Papstes
Der Innsbrucker Bischof wies auch auf die Bitte des Papstes hin, das unermessliche Leid aller unschuldigen Opfer des Krieges wahrzunehmen. „Wir dürfen uns nicht an das Normal kriegerischer Zerstörungen gewöhnen - wo auch immer sie stattfinden", forderte auch Glettler.
(kap – cf)
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