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Die Gruppe der Päpstlichen Missionswerke in Cochabamba, Bolivien, mit ihrer Diözesandirektorin Carla Delgado (Mitte), beim Empfang von Markus Cott und Yves Carron (ganz rechts) von Missio Schweiz Die Gruppe der Päpstlichen Missionswerke in Cochabamba, Bolivien, mit ihrer Diözesandirektorin Carla Delgado (Mitte), beim Empfang von Markus Cott und Yves Carron (ganz rechts) von Missio Schweiz  (© Missio Schweiz)

Schweiz: Markus Cott ist neuer Direktor der Päpstlichen Missionswerke

Markus Cott ist neuer Nationaldirektor der Päpstlichen Missionswerke (Missio) in der Schweiz. Die Ernennung durch Luis Antonio G. Tagle, Pro-Präfekt des Dikasteriums für die Evangelisierung, gilt für die Amtszeit 2026–2031.

Bereits seit Oktober 2025 war Cott als geschäftsführender Direktor von Missio Schweiz tätig. Zuvor war er zwölf Jahre lang Integrationsdelegierter des Kantons Schwyz. In dieser Funktion entwickelte und leitete er Programme zur Förderung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund.

Zuvor war der gebürtige Bündner, der aus dem romanischsprachigen Surses kommt, 13 Jahre lang für das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) tätig. Seine Einsätze führten ihn nach Afghanistan, Ruanda, Nepal, Liberia, Äthiopien und in den Iran. Von 1995 bis 1998 war er in der Pfarrei St. Marien in Wädenswil tätig.

Das Theologiestudium, für das er auch ein Zwischenjahr an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom einlegte, schloss er in Chur ab. Darauf folgten zwei Studienjahre in Religionswissenschaften am Institut Catholique in Paris. 2005 erwarb er sich an der London School of Economics (LSE) einen Master in Social Policy für Entwicklungsländer.

Stimmen zur Ernennung

Der Stiftungsrat von Missio Schweiz erklärte: „Wir sind überzeugt, dass Markus Cott mit seiner internationalen Erfahrung, seinem kirchlichen Fundament und seinem langjährigen Engagement für benachteiligte Menschen die Arbeit von Missio Schweiz wesentlich bereichern wird.“

Markus Cott selbst reagierte mit Dankbarkeit für das entgegengebrachte Vertrauen: „Meine neue Aufgabe bei Missio Schweiz sehe ich als Chance, den weltkirchlichen Auftrag zu stärken und gemeinsam mit den Pfarreien und Seelsorgenden in der Schweiz den Glauben in seiner weltweiten Dimension erfahrbar zu machen.“

Beim Einsatz in Bolivien

Die Ernennung erreichte Markus Cott in Bolivien, wo er im Rahmen der Vorbereitungen des Monats der Weltmission im Oktober 2026 Förderprojekte und die Wirkungsstätten des Schweizer Missionars P. Martin Schmid SJ (1694–1772) besuchte.

(pm - cs)

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19. Februar 2026, 12:08