D: „Trump ist gefährlich“
Das schreibt Oster in einem Beitrag auf seiner Internetseite. „Ich habe keinerlei persönliche Kenntnis des US-Präsidenten, aber ich bin regelmäßig fassungslos über sein öffentliches Auftreten.“
Mancher traditionsorientierte Christ meine, Trump „verteidigen zu müssen, weil er sich doch immerhin so klar gegen Abtreibungen positioniert“. Doch dem hält Bischof Oster entgegen: „Ich würde ihm jederzeit zutrauen, in Sachen Abtreibung den Schalter sofort in die gegensätzliche Richtung umzulegen, sollte er realisieren, dass das seinen persönlichen Größenphantasien zugutekommen könnte.“
„Unverlässlich und gefährlich“
Im übrigen hält der Passauer Bischof es für „gut möglich, dass durch seine jahrelangen Verwicklungen in die Machenschaften von Jeffrey Epstein noch einmal Dinge zum Vorschein kommen, die die schlimmste Befürchtungen über seinen persönlichen moralischen Zustand noch einmal überbieten“. Deswegen halte er Trumps Präsidentschaft „für unverlässlich und gefährlich“.
Osters Bemerkungen fallen in einem Beitrag, der sich vor allem mit dem Thema „TradWives“ beschäftigt.
(vatican news – sk)
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