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Österreich: Kirchlicher Umweltpreis 2025 verliehen

Von „wilden Barockgärten“ bis hin zu klimafreundlichen Fuhrparks: Am Freitagnachmittag feierte die kirchliche Umweltarbeit in Österreich einen neuen Rekord. In St. Pölten wurden die besten Projekte der Jahre 2024/25 ausgezeichnet. Die Beteiligung hat sich seit der letzten Ausschreibung nahezu verdreifacht – ein klares Signal für das wachsende ökologische Engagement von Pfarreien und Klöstern.

Insgesamt zwölf Hauptpreise und 25 Anerkennungspreise wurden an evangelische und katholische Pfarreien sowie Ordenseinrichtungen vergeben. Als erste Gratulanten würdigten der St. Pöltner Bischof Alois Schwarz und die neue evangelische Bischöfin Cornelia Richter die Preisträger.

Rekordbeteiligung und neue Kategorien

Der Umweltpreis wurde in diesem Jahr in den Kategorien Mobilität und Biodiversität ausgeschrieben. Mit 37 Einreichungen verzeichnete das Bündnis eine beeindruckende Resonanz. Markus Gerhartinger, Sprecher der kirchlichen Umweltbeauftragten, sprach von einer Verdreifachung gegenüber 2023.

Bischof Alois Schwarz betonte in seinem Grußwort, wie viel Hoffnung in den kirchlichen Einrichtungen stecke: „In der Mobilität können wir Wege finden, CO2 zu sparen, und in der Biodiversität schützen wir Lebensräume, damit die Vielfalt der Schöpfung erhalten bleibt.“ Auch Bischöfin Richter unterstrich die biblische Verantwortung: „Von den ersten Seiten der Bibel an ist uns die Verantwortung für die Schöpfung übergeben. Wir sind es, die sie in ihrer gesamten Schönheit zu bewahren haben.“

Unterstützung aus der Politik

Auch die Bundespolitik würdigte die kirchliche Initiative. Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig bezeichnete die Projekte in einer Videobotschaft als „beeindruckende Vorbilder“, die zeigten, wie soziales Miteinander und Naturschutz Hand in Hand gehen. Infrastrukturminister Peter Hanke betonte via Vertretung, dass Mobilität ein wichtiger „Verbinder“ sei, bei dem Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit zusammen gedacht werden müssten.

Der mit insgesamt 13.000 Euro dotierte Preis wird gemeinschaftlich von den Umweltbeauftragten der katholischen und evangelischen Kirche, den Ordensgemeinschaften und der Fachstelle „Überdiözesane Umweltarbeit“ vergeben.

(kap - mg)

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17. Januar 2026, 14:01