Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe
„Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen“, erklärten Bischof Beat Grögli und die Mitglieder der Bischofskonferenz. „Diese Nacht, die ein Fest hätte sein sollen, hat sich für Hunderte von Menschen zu einer Katastrophe entwickelt.“
Der Brand brach in den frühen Morgenstunden in einer Kellerbar des Ferienortes während einer Silvesterfeier aus, wobei sich viele Gäste in dem Lokal aufhielten. Wie die zuständigen Behörden mitteilten, sind „Dutzende“ Menschen bei dem Feuer ums Leben gekommen, das italienische Außenministerium geht von rund vierzig Todesopfern aus.
„Unsere Gedanken und Gebete gelten allen Betroffenen“
Etwa hundert weitere wurden mit schweren Verbrennungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die genaue Zahl der Opfer konnte noch nicht bestätigt werden. Unter den Toten sollen sich auch mehrere ausländische Touristen befinden.
Die Schweizer Bischöfe dankten in ihrer Erklärung allen Einsatzkräften, die sich vor Ort und in den Krankenhäusern um die Opfer kümmerten, darunter Pflegepersonal, Polizei sowie zivile Behörden und die Justiz. Am Marienfeiertag zu Neujahr, der in der katholischen Kirche für den Frieden weltweit gewidmet ist, baten sie darum, dass die betroffenen Familien von der Gemeinschaft unterstützt und mit Solidarität begleitet werden.
Der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin drückte ebenfalls sein tiefes Bedauern aus und bezeichnete das Unglück als einen „Moment der Trauer, der die ganze Schweiz und das Ausland betrifft“.
(kap – sk)
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