Suche

Bischof von Limburg ist Georg Bätzing: Er leitet auch die deutsche Bischofskonferenz Bischof von Limburg ist Georg Bätzing: Er leitet auch die deutsche Bischofskonferenz  (ANSA)

D: Bistum Limburg will klimaneutral werden

Bis 2045 soll das Bistum Limburg vollständig klimaneutral sein. Dies geht aus dem jetzt beschlossenen ersten Klimaschutzkonzept des Bistums hervor.

Um erste Maßnahmen umsetzen zu können, stellt das Bistum sechs Millionen Euro in Form von zwei Förderfonds zur Verfügung. Diese Mittel sollen vor allem dafür eingesetzt werden, die jährlichen CO2-Emissionen von etwa 42.000 Tonnen schrittweise zu reduzieren, die in den Bereichen Mobilität, Beschaffung und Gebäude entstehen. So soll die Klimaneutralität des Bistums in vier Stufen erfolgen: Bis 2030 sollen 50 Prozent der aktuellen Emissionen eingespart werden, 72 Prozent sollen es bis 2035 sein, bis 2040 insgesamt 87 Prozent und bis 2045 93 Prozent. „Ursächlich für die restlichen sieben Prozent sind Entwicklungen, die nicht im Verantwortungsbereich des Bistums liegen“, so eine Erklärung auf der Limburger Diözesan-Webseite.

Sichtbare Erfolge

„In einer Zeit, in der der Klimawandel für alle immer spürbarer wird, will das Bistum mit gutem Beispiel vorangehen und einen ersten Schritt in Richtung nachhaltige Zukunft gehen.“ Fünf Millionen Euro dienen in Form einer Klimaneutralitätsrücklage Maßnahmen an Gebäuden des Bistums. Eine Million Euro fließen in einen speziellen Nachhaltigkeitsfonds. „Ziel ist es, dass das Klimakonzept dazu beiträgt, dass sich im Bistum spürbar etwas verändert.“

Kleine Schritte mit großer Wirkung

Das Klimaschutzkonzept des Bistums orientiert sich bewusst am Klimaziel des Bundes, welches eine Klimaneutralität bis 2045 vorsieht. Die Klimaneutralität soll in bewussten Schritten erreicht werden. „Wir wollten einen realistischen Fahrplan, der auch mit den vorhandenen Ressourcen realisierbar ist.“

Investment in die Zukunft

Das Konzept macht klar, dass Stillstand in Bezug auf den Klimaschutz langfristig höhere Kosten für das Bistum bedeuten würde. Deshalb müssen bereits kurzfristig große Ressourcen gebündelt werden. Der dringendste Handlungsbedarf liegt bei der Gebäudesanierung. Dem gegenüber steht nach Ansicht der Bistums-Verantwortlichen jedoch ein großes Einsparungspotenzial, da die CO2-Preise und Netzentgelte in Zukunft steigen werden.

(bistum limburg – sk)

Danke, dass Sie diesen Artikel gelesen haben. Wenn Sie auf dem Laufenden bleiben wollen, können Sie hier unseren Newsletter bestellen.

12. Januar 2026, 14:35