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Symbolbild: Sternsinger Symbolbild: Sternsinger 

Ö: Sternsinger bringen Segen und Hilfe

Zehntausende Kinder und Jugendliche ziehen ab Weihnachten durch Österreich, um die Frohe Botschaft zu verkünden und Spenden zu sammeln. Ihr Stern führt sie auch zu kirchlichen und staatlichen Vertretern und sogar nach Rom.

Vom 27. Dezember bis zum 6. Januar sind in Österreich etwa 85.000 Mädchen und Jungs als Sternsinger unterwegs. Als die Heiligen Drei Könige verkleidet, gehen sie von Haus zu Haus, bringen den Segen und verkünden die Frohe Botschaft. Sie bitten um Spenden für Hilfsprojekte in Armutsregionen unserer Welt.

Zum Beginn der Aktion besuchen die Sternsinger am 29. Dezember Kardinal Christoph Schönborn und den ernannten Erzbischof Josef Grünwidl im Wiener Erzbischöflichen Palais. Einen Tag später empfängt Bundespräsident Alexander Van der Bellen einige Sternsingergruppen in der Hofburg.

Am 1. Januar nimmt eine Gruppe der Sternsinger sogar am Neujahrsgottesdienst mit Papst Leo XIV. im Petersdom teil.

Hilfe weltweit

Seit den Anfängen vor mehr als 70 Jahren sammelten Generationen von Sternsingern in Österreich etwa 560 Millionen Euro. Die Kinder bringen durch ihr Engagement Hoffnung in viele Teile unserer Welt. Jährlich werden mit den Spenden etwa 500 Projekte in 19 Ländern Afrikas, Asiens und Lateinamerikas finanziert. Schwerpunkte sind Nahrungssicherheit, sauberes Trinkwasser, Schulbildung, die Betreuung von Straßenkindern und der Schutz der Menschenrechte und der Natur. Beispielland der Aktion ist in diesem Jahr Tansania.

Bis zum 6. Januar sind die Sternsinger in etwa 3.000 Pfarreien unterwegs. Zwei Drittel von ihnen seien Mädchen. Unterstützt werden die Sternsinger von rund 30.000 Jugendlichen und Erwachsenen.

(kap - bl)

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22. Dezember 2025, 11:10