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Kardinal Woelki: Anpassung an Welt bringt nichts

Eine Anpassung an die „Lebenswirklichkeit“ ist der falsche Weg für die Kirche. Das schreibt der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki in einem Gastbeitrag für „Die Tagespost“. Er geht auf die Lage der Kirche in Deutschland ein und äußerte sich selbstkritisch.

Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki sieht die Tendenz der steigenden Kirchenaustritte nicht allein durch den Missbrauchsskandal verursacht. Viel Vertrauen sei auch verloren gegangen, da die Verkünder des Glaubens „offensichtlich Fehler“ gemacht und damit dazu beigetragen hätten, dass „heute immer weniger Menschen die Bedeutung der Kirche auch für ihr eigenes Leben verstünden“, schreibt Woelki. Die notwendige Erneuerung der Kirche, so Woelki, könne allerdings nur aus dem Geist des Evangeliums kommen.

Zum Nachhören

Wichtig, so Woelki, sei die „Deutung der Realität im Lichte des Evangeliums“. Dazu gehöre es auch, die „Geister voneinander zu scheiden“. Für eine Erneuerung der Kirche sei es angeraten, sich gerade nicht von einem vermeintlichen – nicht zuletzt medial beförderten – Zwang zum Handeln unter Druck setzen zu lassen. Eine mögliche Lockerung des priesterlichen Zölibats oder die Priesterweihe für Frauen bewertet Woelki kritisch.

(die tagespost – mg)

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28. März 2019, 13:19
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